bevor wir wirklich anfangen unser Lichtbild zu machen, müsst ihr eine Sache verstehen die ich euch erklären möchte:
Um zu verstehen wie man das mit den Lichtbildern hin bekommt, muss man erst einmal verstehen wie das mit der Belichtungszeit funktioniert. Dazu müsst ihr wissen, dass eine Kamera einen Verschlussvorhang besitzt der sich öffnet wenn man auf auflösen drückt. Wenn du nur eine sehr kurze Belichtungszeit hast, öffnet sich auch nur sehr kurz der Vorhang, hast du eine lange Belichtungszeit, bleibt er lange offen. In diesem offenen Zustand, nimmt die Kamera das Licht "in sich auf" und das eigentliche Bild entsteht. Wenn es also sehr dunkel ist brauchen wir eine lange Belichtungszeit, damit möglichst lange und viel Licht einfallen kann und das Bild hell wird. Ist es eh schon hell brauchen wir auch nur eine kurze Belichtungszeit. Warum ist es sinnvoll eine kurze Belichtungszeit zu verwenden, wenn es hell ist wenn man auch eine lange verwenden könnte? Nun ja um so länger der Verschlussvorhang offen ist, um so länger wird auch das eigentliche Bild aufgenommen, wenn sich jetzt etwas bewegt, wird es unscharf weil es ja eigentlich vorher ganz wo anders war. Das geht so weit, dass selbst die Verwacklungen die beim einfachen Halten der Kamera dazu führen, dass man auf einem Bild nichts erkennen kann (bei einer langen Belichtung). Das nennt man dann Bewegungsunschärfe. Dafür gibt es Stative, dass man trotz langer Belichtungszeit, scharfe Bilder hin bekommt! So weit verstanden?
Wenn es noch Fragen gibt, schreibt es in die Kommentare! :)
Hier kann man so einen Verschlussvorhang mal sehen.
Quelle: http://www.unitypix.com/wp-content/uploads/2012/08/532px-Tuchschlitzverschluss_bei_X-Sync_smial.jpg
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