heute möchte ich euch eine weitere Form der Makrofotografie darlegen, nur mit ein paar Veränderungen.
Bei einem Makroobjektiv, kommt man ja nun schon wirklich nah an ein Objekt heran wie man gestern ja schon sehen konnte. So ein Makroobjektiv kostet aber recht viel und es geht noch größer und vor allem billiger. Es gibt die so genannten "Lupenobjektive", mit ihnen kann man so richtig nah an ein Objekt heran. Solche Lupenobjektive sind aber noch teurer als Makroobjektive. Jetzt kommt das Werkzeug, dass ich euch vorstellen möchte ins Spiel, der Retroadapter oder auch Retroring. Das ist ein Ring den man auf jedes Objektiv schrauben kann, so dass man es falsch herum auf der Kamera anbringen kann. Man dreht das Objektiv also um und so kann man eine großartige Vergrößerung hin bekommen. Das Gute an diesem Ring ist, dass er ab 15 Euro zu erhalten ist!
Vorteile eines Retroringes:
- ohne viel Geld, gute Qualität
- kompakt
Nachteile eines Retroringes:
- Objektiv nur noch manuell bedienbar
--> kein Autofokus
- keine Verstellung der Blende*
* Um die Blende doch zu verändern gibt es einen recht einfachen Trick:
Man muss das Objektiv erstmal richtig herum auf der Kamera installieren, AV einstellen und eine sinvolle Blende wählen (auch hier eignet sich Blende 16). Jede Kamera besitzt eine sogenannte "Abblendtaste", ein Knopf der meist seitlich am Gehäuse angebracht ist. Jetzt drückt man die Abblendtaste, nicht wundern das Sucherbild wird deutlich dunkler und entfernt das Objektiv bei gedrückt gehaltener Abblendtaste. So bleibt die Blende auch später bestehen.
Man muss das Objektiv erstmal richtig herum auf der Kamera installieren, AV einstellen und eine sinvolle Blende wählen (auch hier eignet sich Blende 16). Jede Kamera besitzt eine sogenannte "Abblendtaste", ein Knopf der meist seitlich am Gehäuse angebracht ist. Jetzt drückt man die Abblendtaste, nicht wundern das Sucherbild wird deutlich dunkler und entfernt das Objektiv bei gedrückt gehaltener Abblendtaste. So bleibt die Blende auch später bestehen.
So sieht ein Retroring aus.
Morgen geht es dann darum, die ersten genialen Nahaufnahmen zu machen mit Hilfe des Retrorings.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen