Donnerstag, 31. Januar 2013

Das perfekte Bild- Digicam

Hallo,

sorry das ich die letzten Tage nichts geschrieben habe, aber ich war krank und bin nicht dazu gekommen.
Aber heute gibt es mal wieder etwas! Ich möchte jetzt mal mit Verspätung anfangen, euch zu zeigen wie man mit einer kleinen Kamera auch tolle Bilder hinbekommen kann! Denn einen guten Fotografen macht nicht die Kamera aus!
Also was braucht ihr?

- eine Digicam
- eine starke Lampe
- das weiße Papier
- etwas was die Kamera fixiert
- ein Objekt


So baut ihr das "Studio" dann aus:
















Und das kommt dann dabei raus:





Nächstes mal werde ich euch genau erklären was ihr beachten müsst und wie ihr es euch leicht machen könnt! Bis dahin viel Spaß beim rum experimentieren!

Sonntag, 27. Januar 2013

Der Reflektor

Hey,

heute will ich  zum Abschluss des Themas "Das perfekte Bild - Spiegelreflex" noch einmal verdeutlichen was euch die Softbox in eurem Ministudio genau bringt und wie ihr den Effekt noch mal verstärken könnt.
Hier zu ein paar Beispielbilder:

Ein Männchen ganz ohne Hilfsmittel.















Mit der Softbox.
Wie man sieht wird der Schatten wesentlich schwächer und weicher.













Mit Reflektor.
Wenn man einen Reflektor verwendet verschwindet der Schatten fast ganz.













Als Reflektor kann man ein weißes Blatt Papier nehmen oder wie ich eine Styroporplatte die man immer so hält das das Licht sozusagen so reflektiert wird, dass es den Schatten auflöst. Also immer gegenüber des Lichts. Simpel aber wirkungsvoll!

Damit soll die Spiegelreflex Sache jetzt beendet sein und wir fangen das nächste mal damit an wie man auch mit einer einfachen kleinen Kamera ein super Bild hin bekommt!
Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

PS. ja die Bilder sind ein wenig dunkel geworden.

Donnerstag, 24. Januar 2013

Bau einer Softbox

Hallo,

heute wollen wir uns anschauen wie man eine Softbox baut. Wo für brauche ich eine Softbox eigentlich?
Nun eine Softbox wird eingesetzt um Schatten weicher (softer) zu machen. Das Prinzip ist es, das Licht des Blitz so zu "verteilen", dass die Schatten nicht hart sind, weil das Licht nur von einem Punkt kommt, sondern von vielen Punkten gleichmäßig kommt, so dass der Schatten aufgehellt wird und automatisch weicher wird.

Nun zum Bau:


Wir brauchen:
- eine Schere
- ein Teppichmesser
- einen Karton (Achtung er sollte ungefähr so aussehen wie auf              
   dem Bild)
- Alufolie
- weißes Backpapier
- Kleber
- Paketband
- Aufsteckblitz
- Gummiband








 Als erstes schneidet ihr eine Seite des Kartons mit dem Teppichmesser aus.










Als nächstes müsst ihr alle Innenwände mit Alufolie
bekleben. Achtet dabei darauf, dass die Alufolie eine stark glänzende Seite hat und eine matt glänzende, wir benötigen die matt glänzende!








 Jetzt zeichnet ihr den Umriss eures Blitzes auf die Pappe auf, achtet dabei auf seine Position, die langen Seiten, müssen links und recht vom Blitz sein.









Jetzt schneidet ihr mit dem Teppichmesser, den Umriss so aus, dass kein Loch entsteht sondern zwei aufklappbare Stücke, wie im Bild.








Als letzten Schritt, wird das weiße Backpapier auf die offene Seite der Box aufgeklebt, dazu müsst ihr einfach ein passendes Stück ausschneiden und mit viel Kleber und Klebeband befestigen.

Fertig ist die eigentliche Softbox!






Um den Blitz an der Softbox zu befestigen, steckt ihn einfach in den vorgesehenden Schlitz und befestigt den Blitz mit einem Gummiband (das müsst ihr vorher natürlich auf den Blitz ziehen und dann abrollen, das es die Laschen am Blitz hält).



Ich hoffe ihr könnt euch jetzt eine eigene Softbox bauen! Wenn es noch Fragen gibt, schreibt es in die Kommentare oder fragt mich auf Facebook!
Bis zum nächsten mal!!


                                                                                                                   





Mittwoch, 23. Januar 2013

Das Perfekte Bild - Spiegelreflex

Hallo,

heute wollen wir uns mal anschauen, was an dem schlechten eBay Bild eigentlich schlecht ist, dazu schauen wir es uns noch mal an:




- Der Hintergrund ( bemalter Tisch)
  lenkt viel zu sehr vom eigentlichen
  Objekt ab

- Die anderen Gegenstände (Blatt&Schere)
   müssen natürlich auch raus, man möchte
   ja die Hülle verkaufen und nicht die anderen
   Gegenstände

-  Es wurde falsch fokussiert was zu leichten
   Unschärfen führt




 Ich möchte euch heute zeigen, wie man sich eine Art Ministudio aufbaut um eine perfektes Bild zu erreichen. 
Ich habe euch jetzt einmal abfotografiert wie ich meine Fotos gemacht habe:



 Gar nicht mal so schwer oder?

Also, was braucht ihr für euer Studio?

-  Stativ
-  großes weißes Blatt
- Aufsteckblitz
- Blitzkabel
- Kamera
- Softbox*

Und so baut ihr auf:

Als erstes nehmt ihr euer Blatt und klebt es an irgendeine Fläche (bei mir PC) und macht eine leichte Biegung in das Papier. Achtung nicht knicken! Jetzt baut ihr eurer Stativ auf und befestigt den Aufsteckblitz.
Nun schließt ihr eure Kamera an, wählt das Pogramm M und stellt eine geeignete Blende ein ( ich habe Blende 16 benutzt), die Belichtungszeit ist egal, da wir auf kein Umgebungslicht angewiesen sind ( ich habe 1/125 benutzt). Als letztes befestigt ihr eure Softbox an dem Blitz und positioniert euer Verkaufsobjekt.
Fertig!

*Jetzt fragen sich vielleicht viel, Softbox?? Wo bekomme ich die her?? Wie mache ich die??
Keine Sorge wir werden uns mit dem Bau der Softbox beschäftigen, so dass jeder eine hat die er nicht nur für eBAy benutzen kann!

So sieht dann das (nicht bearbeitete) Bild aus:

 Ist doch viel besser als das obige oder?

Wem das jetzt etwas zu schnell ging, kein Problem, wir werden uns in den nächsten Tagen noch etwas genauer mit dem Studio beschäftigen. Also wie baue ich die Softbox, wo rauf sollte ich achten, wie bearbeite ich das Bild dann, ...

Bis dahin, viel Spaß beim lesen und bis zum nächsten mal!




Montag, 21. Januar 2013

Die eBay Woche

Hallo,

ich hoffe ihr hattet einen guten Start in die neue Woche. Heute soll es auch um ein neues Thema gehen, mit dem wir uns vielleicht sogar etwas länger als eine Woche beschäftigen werden, weil ich dieses mal nicht nur Leuten mit Spiegelreflex "helfen" möchte, sondern auch mit Handy oder einer kleinen Digicam, aber dazu später mehr.
Der Grund warum diese Woche die eBay Woche wird, besteht darin, dass ich in letzter Zeit bei eBay wirklich nicht so gute Bilder gesehen haben, die vor allem auch keine Kauflust erwecken.


                Hier mal ein Beispielbild, was wir die Woche kritisieren und verbessern werden
                               ( das habe ich nicht aus eBay, sonder selber gemacht!)


Des wegen möchte ich die nächste Zeit mit euch besprechen wie man mit einfachen Mitteln Bilder hin bekommt, die so aussehen, dass man das Angebot einfach kaufen muss! Und das werden wir uns anschauen:

 Für die Spiegelreflex:

- Bau einer Softbox
- Aufbau "Ministudio"
- Licht
...

Für die Digicam:

-Licht
- Aufbau "Ministudio"
- Tipps und Tricks
....

Handy:

- Licht
-Aufbau "Ministudio"
- No-Goes
...



Also wartet lieber noch ein bisschen, wenn ihr etwas auf eBay versteigern möchtet! ;)



Sonntag, 20. Januar 2013

Ende der Lichtwoche

Hallo,

ich hoffe ihr konntet aus dieser (zu gegeben sehr kurzen) Woche ein paar nützliche Infos raus ziehen und schöne Lichtbilder machen. Ich bedanke mich für über 500 Klicks und zwei Follower! :)
Ich wünsche einen schönen Start in die neue Woche und hoffe, dass ihr euch auf das nächste Thema freut!
Hier noch zwei  Bilder! :)



















Freitag, 18. Januar 2013

Das Lichtbild

Hallo,

heute möchten wir nun endlich ein Lichtbild machen! Was ihr dazu braucht ist folgendes:

- Eine Kamera ( Ich benutze wie immer die 1000 von Canon)
- Eine Taschenlampe
- Farbiges, transparentes Papier ( keine feste Pappe)
- Ein Stativ
- Einen Fernauslöser

Und so geht's:
Also zum ersten ausprobieren ist die Grundvoraussetzung , dass es dunkel ist. Ihr solltet auch möglichst kein Umgebungslicht haben, da das Bild dann nicht schwarz genug wird! Später könnt ihr dann absichtlich einen Hintergrund sichtbar machen. Als nächstes stückt ihr eure Taschenlampe auf, in dem ihr das transparente Papier vor die Taschenlampe klebt. Ihr könnt euch die Farben natürlich selber aussuchen!
Nun zu den Einstellungen. Man muss das Pogramm M wählen. Die Belichtungszeit muss jetzt auf BLUB,
das geht indem ihr einfach eine immer kürzere Belichtungszeit einstellt, bis irgendwann dann BLUB da steht. Als Blende gibt es nicht wirklich etwas festgelegtes, ihr müsst ausprobieren was zu dunkel ist und was zu hell ist, ich habe bei den folgenden Bildern Blende 9 verwendet.
Jetzt muss die Kamera noch auf einem Objektiv befestigt werden und der Fernauslöser angesteckt werden.
Jetzt kann es los gehen, ihr müsst den Fernauslöser auf "hold" schieben und die Taschenlampe in die Hand nehmen und drauf los malen. Wenn ihr meint fertig zu sein löst die Hold-Funktion und ihr habt euer Lichtbild! Einfach was? Ihr müsst einfach ausprobieren (wie so oft), was gut aussieht und was nicht.  Durch vorgestern wisst ihr warum diese Bilder zu Stande kommen, dadurch das die Belichtungszeit so lang ist macht ihr euch die Bewegungsunschärfe des Lichtes zum Vorteil. Ihr könnt auch ausprobieren, dass ihr eure Bildchen in die Umgebung einbaut. Also viel Spaß beim malen und hier noch ein paar Beispielbilder:



Ein einfaches "rumm Rennen" kann schon interessant aussehen.















Versucht euch, an ersten Strichmännchen!















 

 Versucht mal Männchen in die reale Welt zu integrieren.















Viel Spaß beim selber ausprobieren und wenn jemand noch Fragen hat, dann schreibt es in die Kommentare!

Mittwoch, 16. Januar 2013

Der Verschlussvorhang

Hey,

bevor wir wirklich anfangen unser Lichtbild zu machen, müsst ihr eine Sache verstehen die ich euch erklären möchte:

Um zu verstehen wie man das mit den Lichtbildern hin bekommt, muss man erst einmal verstehen wie das mit der Belichtungszeit funktioniert. Dazu müsst ihr wissen, dass eine Kamera einen Verschlussvorhang besitzt der sich öffnet wenn man auf auflösen drückt. Wenn du nur eine sehr kurze Belichtungszeit hast, öffnet sich auch nur sehr kurz der Vorhang, hast du eine lange Belichtungszeit, bleibt er lange offen. In diesem offenen Zustand, nimmt die Kamera das Licht "in sich auf" und das eigentliche Bild entsteht. Wenn es also sehr dunkel ist brauchen wir eine lange Belichtungszeit, damit möglichst lange und viel Licht einfallen kann und das Bild hell wird. Ist es eh schon hell brauchen wir auch nur eine kurze Belichtungszeit. Warum ist es sinnvoll eine kurze Belichtungszeit zu verwenden, wenn es hell ist wenn man auch eine lange verwenden könnte? Nun ja um so länger der Verschlussvorhang offen ist, um so länger wird auch das eigentliche Bild aufgenommen, wenn sich jetzt etwas bewegt, wird es unscharf weil es ja eigentlich vorher ganz wo anders war. Das geht so weit, dass selbst die Verwacklungen die beim einfachen Halten der Kamera dazu führen, dass man auf einem Bild nichts erkennen kann (bei einer langen Belichtung). Das nennt man dann Bewegungsunschärfe. Dafür gibt es  Stative, dass man trotz langer Belichtungszeit, scharfe Bilder hin bekommt! So weit verstanden?
Wenn es noch Fragen gibt, schreibt es in  die Kommentare! :)

                 

Hier kann man so einen Verschlussvorhang mal sehen.





Quelle: http://www.unitypix.com/wp-content/uploads/2012/08/532px-Tuchschlitzverschluss_bei_X-Sync_smial.jpg

Dienstag, 15. Januar 2013

Mit Verspätung, das neue Thema der Woche

Hallo,

heute möchte ich mit einem neuem Thema anfangen: Lichtfotografie
Wie das geht? Was man alles machen kann? Damit werden wir uns die nächste Woche beschäftigen. Heute möchte ich euch ein paar Bilder zur Anregung zeigen, schaut sie euch mal an:
























Sonntag, 13. Januar 2013

Das Ende der Makrowoche

Hallo,

zuerst einmal, sorry das ich gestern nicht geschrieben habe, da ich viel zu tuen hatte. Aber danke für über 400 Klicks!! Das ging ja richtig schnell!

Ich hoffe euch hat diese Woche gefallen und ihr werdet auch in der nächsten Woche ab und zu mal rein schauen, um was es geht erfahrt ihr dann morgen! Habt ihr noch Fragen oder Anregungen?
Dann schreibt es in die Kommentare!
Einen guten Start in die neue Woche wünsche ich euch und hier noch ein paar Retro- und Makrobilder!




Ein Auge
(Vorsicht mit dem vielen Licht im Auge!! Also nicht zu lange rein scheinen!!)













Ein Schmuckanhänger















Ein Haargummi.

Freitag, 11. Januar 2013

Das perfekte Retrobild

Hallo,

heute möchte ich euch erklären wie man schöne Retroaufnahmen hinbekommen kann! Das ist etwas schwieriger als herkömmliche Makrofotografie aber trotzdem kein Problem. Also, was bracht ihr dazu?

- Eine Kamera natürlich ( ich benutze wie immer die 1000D von Canon)
- Einen Retroring
- Ein Stativ
- Einen Makroschlitten (der ist aber nicht unbedingt notwendig!)
- Einen Steckblitz mit Kabel
- Eine Taschenlampe
- Ein schönes, interessantes Objekt

Nun zum Bild, als erstes muss man das Stativ und den Makroschlitten montieren und sich eine geeignete Unterlage suchen, z.B einen Schreibtisch oder der Boden. Die Einstellungen sind wieder sehr ähnlich wie bei der Fotografie mit dem Makroobjektiv, Blende 16 und die Belichtungszeit auf 1/200, dass sind die Einstellungen die ich verwendet habe.
Jetzt sucht  man sich ein interessantes Objekt. Beim Retro ist das gar nicht so leicht. Die uninteressantesten Dinge können wundervoll aussehen und die Dinge von denen man viel erwartet hätte unspektakulär. Also heißt es wie immer probieren!
Wenn man nun ein Objekt ausgesucht hat, die Kamera montiert hat und die nötigen Einstellungen getroffen hat, kann es los gehen. Natürlich darf man auch nicht vergessen den Retroring aufzuschrauben und den Abblendtastentrick zu verwenden. Jetzt ist es wichtig zu wissen das die Frontlinse eines Objektivs sehr robust ist, bei der Innenseite eines Objektives sieht das aber ganz anders aus, also Vorsicht, wir wollen ja nichts kaputt machen! Jetzt muss man erst einmal grob scharfstellen, da der Autofokus ja nicht zu verwenden ist ( mit einem kleinen Schalter am Objektiv kann man von Auto zu Manuel wechseln). Wenn das Objekt jetzt grob scharf ist, kann man mit dem Makroschlitten die perfekte Schärfe erreichen, ist dieser nicht vorhanden kann man das auch per Hand machen, aber eine Makroschlitten ist da eine große Bereicherung. Um das Objekt scharf stellen zu können muss es von einer recht starken Taschenlampe beleuchtet werden, da man sonst durch de Sucher nichts sieht. Hierbei kann man gleich ein bisschen mit dem Lichteinwurf spielen (also von wo das Licht kommen soll). Wenn das Objekt, hell und scharf ist, hält man den Blitz nun an die Stelle der Taschenlampe und macht ein Foto. Heraus kommen die verrücktesten Einblicke in eine scheinbar unbekannte Welt.
Tipp: Mit einem Helfer ist das mit dem Blitz und Taschenlampe halten wesentlich einfacher!

Also viel Spaß beim Entdecken dieser Welt! Falls jemand noch eine Frage hat oder seine Bilder zeigen möchte, schreibt es in die Kommentare!



Das braucht ihr.





















Das ist ein Corny - Riegel.















Das sind Filsstiftstriche die ich in Wasser eingeweicht habe.















Jetzt noch zu den Lösungen des gestrigen Rätzels:

Das erste Bild war eine Zahnbürste.
Das zweite Bild war Schokolade.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Ratespiel

Hallo,

leider bin ich heute nicht dazu gekommen den heutigen Eintrag vorzubereiten, Entschuldigung.
Aber ich habe zwei bereits aufgenommene Bilder mit dem Retroring. Versucht einmal zu erraten was auf den Bildern zu sehen ist, viel Spaß:



Bild 1:
















Bild 2:


Mittwoch, 9. Januar 2013

Der Retroring - Was ist das?

Hey,

heute möchte ich euch eine weitere Form der Makrofotografie darlegen, nur mit ein paar Veränderungen.
Bei einem Makroobjektiv, kommt man ja nun schon wirklich nah an ein Objekt heran wie man gestern ja schon sehen konnte. So ein Makroobjektiv kostet aber recht viel und es geht noch größer und vor allem billiger. Es gibt die so genannten "Lupenobjektive", mit ihnen kann man so richtig nah an ein Objekt heran. Solche Lupenobjektive sind aber noch teurer als Makroobjektive. Jetzt kommt das Werkzeug, dass ich euch vorstellen möchte ins Spiel, der Retroadapter oder auch Retroring. Das ist ein Ring den man auf jedes Objektiv schrauben kann, so dass man es falsch herum auf der Kamera anbringen kann. Man dreht das Objektiv also um und so kann man eine großartige Vergrößerung hin bekommen. Das Gute an diesem Ring ist, dass er ab 15 Euro zu erhalten ist!

Vorteile eines Retroringes:                                           
- ohne viel Geld, gute Qualität                                    
- kompakt                                                                         
                                                                                 



Nachteile eines Retroringes:
 - Objektiv nur noch manuell bedienbar
      --> kein Autofokus
 - keine Verstellung der Blende*




* Um die Blende doch zu verändern gibt es einen recht einfachen Trick:
Man muss das Objektiv erstmal richtig herum auf der Kamera installieren, AV einstellen und eine sinvolle Blende wählen (auch hier eignet sich Blende 16). Jede Kamera besitzt eine sogenannte "Abblendtaste", ein Knopf der meist seitlich am Gehäuse angebracht ist. Jetzt drückt man die Abblendtaste, nicht wundern das Sucherbild wird deutlich dunkler und entfernt das Objektiv bei gedrückt gehaltener Abblendtaste. So bleibt die Blende auch später bestehen.






So sieht ein Retroring aus.











Morgen geht es dann darum, die ersten genialen Nahaufnahmen zu machen mit Hilfe des Retrorings.

Dienstag, 8. Januar 2013

Das erste Makrobild

Hallo,

heute wollen wir uns mal anschauen, wie man eins schönes Makrobild hin bekommt. Dazu braucht man erstmals folgende Dinge:
- Einen Fotoapparat ( ich benutze die 1100D von Canon und gelegentlich die 7D für Sportfotografie)
- Ein Makroobjektiv
- Einen Blitz ( am besten einen Aufsteckblitz mit einem Kabel um ihn auch außerhalb der Kamera zu     positionieren)
- Eine Art "Hintergrund" dazu dient ein farbiges oder weißes Papier
- Ein schönes Objekt zum fotografieren

Nun zum eigentlichem Foto, hierzu ist wichtig, dass man für Makrofotografie sehr viel Licht braucht. Dazu der Blitz. Man schaltet am besten auf das Pogramm M. Eine Blende von 16 ist zu empfehlen um eine schöne Schärfentiefe hin zu bekommen. Da wir wenig Umgebungslicht brauchen (eigentlich gar nichts), ist die Belichtungszeit egal. Ich habe für meine Fotos 1/200 verwendet. Einen schönen Hintergrund kann man ganz einfach aus Papier falten und festkleben.

Jetzt fehlt nur noch das Objekt, was vor die Linse soll. Hierbei ist Probieren das Stichwort. Vieles kann sehr interessantes aussehen, vieles aber auch sehr uninteressant. Ich habe als Beispiel eine tote Libelle und eine seltsame Frucht genommen. Wichtig ist auch die Position des Blitzes. Auch hier muss herum probiert werde, da man nie wissen kann, wie es hinter her auf dem Bild wirkt. Jetzt schaltet man auf den manuellen Fokus und stellt einfach das Bild scharf. Auch jetzt viel Spaß beim erforschen, verschiedener Ansichten, Größen und Einblicke in die Makrowelt.


So kann die Kulisse aussehen, mit allen benötigten Werkzeugen.












Die Libelle





















Die seltsame Frucht.

Montag, 7. Januar 2013

Die ersten Grundlagen der Makrofotografie

Hey,

bevor ich preis gebe um was es diese Woche gehen wird, möchte ich schon wieder Danke sagen! Über 200 Klicks in einer Woche!! Ich hoffe es werden noch weiterhin mehr ;)

Nun zu dem ersten Thema der Woche: Die Makrofotografie

Nun zuerst einmal, was ist denn das überhaupt? Wie der Name "Makrofotografie" schon sagt, geht es darum kleine Dinge groß zu machen. Die Makrofotografie ist das Darstellen kleiner Objekte im Maßstab mindestens 1:1. Hierbei wird die Größe des realen Gegenstandes im Verhältnis zum Abbild auf dem Sensor definiert. Zum Beispiel der Sensor der EOS 1100 ist 22,5mm x 15mm groß. Ein 1 Cent Stück hat ungefähr 15mm Durchmesser. Wenn ein Objektiv dieses 1 Cent Stück formatfüllend abbilden kann, hat es somit einen Abbildungsmaßstab von 1:1. 








Dieses Bild ist im Maßstab 1:1 aufgenommen und somit formatfüllend.













Dieses Bild ist nur im Maßstab 2:1 aufgenommen und somit nicht formatfüllend.






Hier ist ein Beispiel Makroobjektiv von Canon, das bis leicht über den Maßstab 1:1 hinaus fotografieren kann:





So weit zu dem ersten Grundwissen der Makrofotografie. Morgen werden wir uns anschauen wie man schöne erste richtige Aufnahmen fotografieren kann!









Sonntag, 6. Januar 2013

6. Post


Hallo,

bevor ich das neue Bild reinstelle möchte ich euch sagen, dass ab nächster Woche jede Woche ein Themenbereich der Fotografie "durch genommen" wird. Also werde ich mehr darüber schreiben, wie und was ich genau mache. Über welches Thema es ab morgen geht verrate ich natürlich nicht!

Nun zum Bild: Dieses Foto hier ist kein Bild wie die bisherigen sondern von einer Katze also mal etwas lebendes. Es gibt für solche Fotos keine besondere Ausrüstung oder Techniken, wichtig ist der Blick für's Bild.


Samstag, 5. Januar 2013

5. Post


Guten Morgen!

Zu erst mal, danke für 100 (!!) Clicks in gerade mal fünf Tagen!!

Das heutige Bild ist abends entstanden und die Wolken hatten einfach super Formen und das rot-orange Licht war auch super!! Raus gekommen ist ein sehr schönes Bild!

Freitag, 4. Januar 2013

4. Post

Hey,

dieses Bild zeigt um so mehr, dass Fotografieren malen mit Licht ist, es ist unbearbeitet und nur die guten Lichtverhältnisse geben dem Bild den interessanten Farbtouch!


Donnerstag, 3. Januar 2013

3. Post

Hallo Leutz!

Um nun mal von den Retrobildern weg zukommen, habe ich hier mal ein "Lichtbild".
Diese Art von Bildern ist eigendlich recht einfach zu machen, schwierig ist nur etwas zu malen ohne wirklich zu sehen, was man malt, da man es erst später auf dem Bild erkennen kann. Wer wissen will wie es genau geht, schreibt's in die Kommentare ;) !


Mittwoch, 2. Januar 2013

2. Post

Guten Morgen an alle!

Dieses Bild hier ist eine Retroaufnahme von Blattläusen, in echt sind sie lediglich 7 mm groß!